Unsere Hauseltern
Bild Hauseltern
Martha geb. Duden und Willi Joneleit
Haus der Familie Duden
Das Haus der Familie Duden in Usedom auf Usedom im Jahr 2014
Klassenfoto Martha Duden
Klassenfoto der Mädchenschule in Swinemünde ca. 1916
In der hinteren Reihe steht Martha Duden
Foto Hanni Jikeli
Hanni Duden verh. Jikeli
Erzieherin der Unterstufe im Alumnat

Nachruf auf unseren Hausvater von Herrn Dr.Kunze
(Kopie aus "Stemmerter Blätter" Nr. 61 / 1981)

Einige erhaltene Elternbriefe vom Hausvater
Weitere Dokumente aus Hausvaters Büro Neu 02.10.2017

Am 28.12.2006 wäre Willi Joneleit, unser Hausvater, 100 Jahre alt geworden.

Aus diesen Anlass haben Jochen Finger, Henning "Schrat" Hansen, Norbert Nowotsch, Bodo Schmidt, Günther "Schwammi" Thiel, Ernst-Peter "Manto" und Sigrid Treichel sowie Klaus "Stacho" Tscherner auf Hausvaters Grab auf dem Friedhof in Burgsteinfurt einen Blumenstrauß gelegt.
Bilder und Aufruf

Martha Joneleit, geb. Duden und Hanni Jikeli, geb. Duden sind 1912 bzw, 1916 in Lassan (das liegt auf dem Festland am Peenestrom gegenüber der Stadt Usedom) geboren, wie auch ihre Schwestern Elli und Clara.
1925 ging die Familie Martha sen. und Carl Duden mit ihren vier Mädchen in die Stadt Usedom, um dort eine Möbelfurnierfabrik zu errichten.
Das Geld reichte nur für eine Gärtnerei von 2ha am Rande der Stadt Usedom.

Foto Hausvater
Dieses Foto vom Hausvater entstand 1966 anläßlich der Hochzeit von
Ernst-Peter "Manto" Treichel und Sigrid Kunze,
der Tochter von Dr.Kunze, dem Direktors des Gymnasium Arnoldinum

Hausvaters Wirken als Pastor in Mirow
Pastor W.Joneleit soll Modell gestanden haben für die Figur des Gekreuzigten in der
ev. Johanniterkirche in Mirow.1945 war die Mirower Pfarrkirche durch die eigene Wehrmacht
zerstört worden. W.Joneleit, seit 1945 Pastor in Mirow, machte sich zusammen mit dem
Architekten Paul Zühlke an den sofortigen Wiederaufbau, ein mehr als mühsames Geschäft in
den kargen Nachkriegsjahren.1953 war das Werk geschafft und die Kirche konnte wieder
eingeweiht werden. Für den Altarraum schuf der Architekt Zühlke einen großen Kruzifixus,
dem Gekreuzigten gab er die Gesichtszüge von W.Joneleit. Das ua. erfuhr eine
Alumnengruppe bei ihrem einwöchigen Treff in Mirow. Da W.Joneleit bei der schwierigen
Materialbeschaffung oft ungewöhnliche Schritte wagte, geriet er in besondere Obacht der
ostzonalen Behörden, er sollte wg. Wirtschaftsverbrechen vors ostdeutsche Tribunal. Das
veranlasste ihn Hals über Kopf, bei Nacht und Nebel aus Mirow in den Westen zu fliehen, wo
er dann 1956 das Alumnat übernahm. Bis heute ist das Wirken von W.Joneleit in Mirow
unvergessen. Unvergessen!

Bericht wurde erstellt von Ernst Peter "Manto" Treichel nach dem Alumnentreffen in Mirow
Hausvater als junger Pator in Mirow